Nein zur russischen Invasion der Ukraine!

Erklärung der dbg zur Unterstützung der Ukraine

Seit heute herrscht Krieg in Europa. An mehreren Stellen ist die russische Armee in die Ukraine eingedrungen, russische Panzer rollen durch die östlichen Gebiete des Landes. Die Ukraine berichtet von ersten Verlusten und zivilen Opfern infolge der russischen Angriffe. Das illegitime Lukaschenko-Regime hat Belarus zum Komplizen dieses verbrecherischen Angriffskrieges gemacht.

Wir verurteilen die Aggression Russlands gegenüber der Ukraine aufs Schärfste. Die Putin-Regierung hat mit den elementarsten Regeln der internationalen Ordnung gebrochen und ist für das Blutvergießen in der Ukraine verantwortlich. Wir dürfen diesen Völkerrechtsbruch nicht einfach hinnehmen.

Die vom Kreml und den russischen Propaganda-Kanälen geführte Informationskampagne zersetzt die europäische Öffentlichkeit, schürt Angst, sät Hilfs- und Hoffnungslosigkeit.

Dennoch sollten wir nicht hoffnungslos sein.

Wir sollten handeln und der Ukraine massive Unterstützung zusichern. Wir dürfen nicht akzeptieren, dass im 21. Jahrhundert das Recht des Stärkeren gilt.

Dr. Hanna Stähle, Vorstandsvorsitzende der dbg: „Die vom Kreml geführte ‚militärische Spezialoperation‘ ist nicht nur ein Krieg gegen die Ukraine, das ist ein Krieg gegen Europa. Russland erkennt der Ukraine ihr Recht auf Souveränität und territoriale Integrität sowie auf Existenz und Selbstbestimmung ab. Ebenso wie es auch Belarus dieses Recht aberkannt hat. Das stellt die gesamteuropäische und internationale Ordnung in Frage und stürzt den Kontinent in einen nicht gewollten Krieg. Unsere Gedanken sind bei den Menschen in der Ukraine.“

Wir fordern die Bundesregierung und die EU auf, die finanzielle Hilfe für die Ukraine massiv zu erhöhen und das Land politisch auf allen Ebenen zu unterstützen. Wir dürfen die Ukraine in dieser dunkelsten Stunde seit ihrer Unabhängigkeit nicht allein lassen. Wir rufen die deutsche und europäische Zivilgesellschaft auf, Solidaritätsaktionen mit der Ukraine zu organisieren und Spenden zu sammeln.

Aktuelles

2.11.2020 Dirk Wiese ist neuer Sprecher des dbg-Beirats

Dirk Wiese ist neuer Sprecher des dbg-Beirats. Lesen Sie hier die Pressemitteilung des dbg-Vorsitzenden.

28.10.2020 "Staatliche Gewalt ist ein Schritt ins Nirgendwo"

Lesen Sie ein DW-Interview mit Astrid Sahm (SWP-Expertin und Mitglied des dbg-Beirats) in dem aufgezeigt wird, wie ein Ausweg aus der Krise in Belarus aussehen könnte.

23.10.2020 Die dbg gratuliert der demokratischen Opposition in Belarus zum Sacharow-Preis 2020!

Die deutsch-belarussische gesellschaft e.V. (dbg) gratuliert der demokratischen Opposition in Belarus zur Verleihung des Sacharow-Preises für geistige Freiheit des Europäischen Parlaments! Die dbg fordert und hofft auf ein Ende der Gewalt, die Freilassung aller politischen Gefangenen und einen gesellschaftlichen Dialog in Belarus, der zu Neuwahlen führt! Weitere Infos zum Sacharow-Preis finden Sie hier.

22.10.2020 "Der Sacharow-Preis setzt ein Zeichen"

Lesen Sie hier die Meinung von Christian F. Trippe (Mitglied im dbg-Vorstand und Leiter der Osteuropa-Programme der Deutschen Welle) zur Verleihung des Sacharow-Preises.

12.08.2020:"Was dort passiert, geht uns alle etwas an!"

11.08.2020: "Belarus: Mit aller Macht" OSTEUROPA-Interview mit Astrid Sahm

Lesen Sie hier das Interview der Zeitschrift OSTEUROPA mit Astrid Sahm (Belarus-Expertin und Mitglied des dbg-Beirats) über die Ereignisse, die Hintergründe und die Erwartungen an Deutschland vom 11.08.2020.

10.08.2020: Fernsehinterview des dbg-Vorsitzenden bei der Deutschen Welle

Sehen Sie hier das Fernsehinterview des dbg-Vorsitzenden Markus Meckel bei der Deutschen Welle vom 10. August 2020.

10.08.2020: Erklärung des dbg-Vorsitzenden zur Lage in Belarus

Lesen Sie hier die Erklärung des dbg-Vorsitzenden zur Lage in Belarus vom 10.August 2020.

10.08.2020: "Der Herbst des Diktators Lukaschenko"

Lesen Sie hier den Kommentar von Christian F. Trippe (Leiter der Osteuropa-Programme der Deutschen Welle und dbg-Mitglied) vom 10. August 2020.

23.07.2020: Freedom for Belarus - Internationale Erklärung des Prager Netzwerks "Forum 2000"